Firmennews: Archiv 2014




Stefanie Klein Stefanie Klein
18. Dezember 2014

Stefanie Klein wird Mitgeschäftsführerin

Nach dem Tod von Susanne Klein im November 2014 rückt ihre Tochter Stefanie Klein in die Geschäftsleitung auf.

Stefanie Klein, die Tochter von Mathias und Susanne Klein, ist seit 2008 im Unternehmen tätig. Sie leitet den Personalbereich sowie seit einem Jahr auch den Vertrieb des neuen Geschäftsfeldes Flexo-Druckformen. Aufgrund der Krankheit ihrer Mutter war sie seit mehreren Jahren auch mit Assistenzfunktionen innerhalb der Geschäftsleitung betraut. Nun wurde sie offiziell neben ihrem Vater Mathias Klein zur Mitgeschäftsführerin.



1. Dezember 2014

Neues Corporate Design, neue Firmierung

BIRKAN überarbeitet sein Corporate Design. In den letzten Jahren hat das Unternehmen einen gewaltigen Sprung nach vorn gemacht. Die Einführung der Laserdirektgravur, der Einstieg in den Flexodruck und die Übernahme des Repro-Dienstleisters HANS KAPPL waren strategische Meilensteine für die Zukunftsfähigkeit des Echinger Unternehmens.

Diese inhaltliche Neuorientierung machte eine visuelle Anpassung überfällig. Logo, Claim und Firmenauftritt wurden modernisiert und internationalisiert. "Intelligent offset & flexographic materials" tritt an die Stelle der früheren Bezeichnung "Fabrikation und Großhandlung für Drucktücher und Druckereibedarf".

Auch der Wortlaut der Firmierung wurde geändert. Die frühere "BIRKAN Drucktuchtechnik GmbH" heißt nun

BIRKAN GmbH

und ist als solche im Handelsregister eingetragen. (Alle anderen Daten wie USt-ID-Nummer, Handelsregister-Nummer, Anschrift und Kontaktdaten der Ansprechpartner bleiben unverändert.) Die BIRKAN GmbH und die HANS KAPPL GmbH & Co. KG sind als weiterhin rechtlich eigenständige Firmen unter dem Dach der BIRKAN Group zusammengefasst.

Das neue Logo (bewegen Sie die Maus über das Bild, um die vorherige Version zu sehen):

 
 


6. November 2014

BIRKAN trauert um Susanne Klein


Susanne Klein, 1959 - 2014

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Die Mitarbeiter der BIRKAN GmbH trauern mit ihrem Geschäftsführer Mathias Klein und seiner Tochter Stefanie um Susanne Klein, die am 6. November 2014 im Alter von nur 54 Jahren an einer Herzkrankheit verstarb.

Susanne Klein war die Tochter Ludwig Marchners, der in den 1960er Jahren von seiner Tante Maria Kandlbinder einen Konfektionierbetrieb und Großhandel für Gummitücher übernommen und erfolgreich ausgebaut hatte. Wie bereits ihre Eltern war Susanne Klein eng mit der Birkner & Kandlbinder oHG, der späteren BIRKAN Drucktuchtechnik GmbH und heutigen BIRKAN GmbH, verwachsen. Zunächst jedoch absolvierte sie eine Ausbildung im Bruckmann Verlag München, wo sie ihren Mann Mathias Klein kennenlernte. 1984 traten sie gemeinsam in die BIRKAN Drucktuchtechnik GmbH ein; seit 1998 leiteten sie den Betrieb gemeinschaftlich, wo Susanne Klein vor allem für den Finanz- und Personalbereich zuständig war.

Da sie sich in den letzten Jahren aus gesundheitlichen Gründen im Tagesgeschäft zurücknehmen musste, kümmerte sie sich vor allem um die komplexeren Projekte im Organisationsbereich. So überwachte sie unter anderem die durch die Vergrößerung des Unternehmens erforderlichen Bau- und Umbaumaßnahmen. Auch die großartigen Programme der von ihr organisierten Betriebsausflüge und Jahresendfeiern werden den Mitarbeitern lange unvergessen bleiben.

Susanne Klein war mit Lebensfreude, Warmherzigkeit und Witz gesegnet. Ihr goldener Humor half ihr sicherlich dabei, die wiederkehrenden Unbilden ihrer Gesundheit und des Lebens allgemein zu überstehen. Sie konnte sich über Dummheit und Bürokratie aufregen und blieb hartnäckig, wenn sie glaubte, es geschehe jemandem unrecht. Susanne Klein liebte es, andere Menschen zu überraschen und zu beschenken. Nicht zuletzt hatte sie auch immer ein offenes Ohr für private Sorgen ihrer Mitarbeiter und stand oft mit Rat und Tat zur Seite, half bei Wohnungssuche oder Behördengängen.

Noch in den letzten Wochen und Monaten, als sich ihr gesundheitlicher Zustand zusehends verschlechterte, glaubten alle, dass sie ein weiteres Mal das Wunder vollbringen würde, neue Kräfte zu mobilisieren. Doch nun müssen wir es akzeptieren, dass die viel zu kurze Lebenszeit Susanne Kleins abgelaufen und eine nicht zu füllende Lücke entstanden ist. Die Mitarbeiter und Geschäftspartner, die sie kennenlernen durften, werden sie sehr vermissen.



7. April 2014

BIRKAN investiert in größeren und schnelleren Hell-Laser

Anfang April wurde bei BIRKAN in Eching am Ammersee eine neue Faserlaseranlage von Hell Gravure Systems installiert: Ein PremiumSetter S1700, der gegen den ersten Laser aus dem Jahre 2012, einen PremiumSetter S1300, ausgetauscht wurde. Der neue Laser ist nicht nur mit einem breiteren Zylinder ausgestattet, sondern verfügt auch bereits über die neue Zweistrahl-Technologie von Hell. Damit können elastomere Druckformen für flexible Verpackungen, Etiketten oder Lackanwendungen nun doppelt so schnell wie bisher graviert werden.

Aufgrund der äußerst positiven Entwicklung dieses neuen Unternehmensbereichs fiel die Entscheidung zugunsten dieser Investition nicht schwer. Kunden können nun noch zügiger und flexibler mit lasergravierten Druckformen bedient werden. Die neue Zylinderbreite von 1 700 mm bietet zudem die Möglichkeit, Druckformen bis hin zum 6er Format zu fertigen, wie sie insbesondere im Verpackungsbereich benötigt werden. Gerade hier ist die Resonanz auf die lasergravierten Formen für partielle Lackübertragung besonders positiv, denn die außergewöhnliche Auflösung des Druckbilds, die unter anderem mit Hilfe eines nur 10 µm dünnen Laserstrahls erzeugt wird, ermöglicht eine neue Qualität der Veredelung.

Derzeit gilt die Laserdirektgravur als das präziseste Verfahren zur Herstellung einer Druckform und außerdem als eines der umweltverträglichsten, da keine Lösemittel benötigt werden. Beim Einsatz des elastomeren Materials ergeben sich für die Anwender nicht nur neue Gestaltungsmöglichkeiten, sondern auch ein nicht zu unterschätzendes Einsparpotenzial in Bezug auf den Verbrauch von Farbe, kompressiblen Klebebändern und den Klischees selbst.

Lasergravierte Flexodruckformen werden seit Jahresanfang auch über den zu BIRKAN gehörenden Klischeehersteller und Vorstufendienstleister Hans Kappl GmbH & Co. KG vertrieben.


Mathias Klein (Geschäftsführer) vor dem neuen PremiumSetter mit 1700 mm Zylinderbreite

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Neuer Hell-Laser mit Zweistrahl-Technologie für doppelt so schnelle Laserdirektgravur

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1. Januar 2014

BIRKAN wächst im Jubiläumsjahr 2014 durch Übernahme der HANS KAPPL KG

BIRKAN Drucktuchtechnik GmbH übernimmt zum 1. Januar 2014 das Unternehmen HANS KAPPL KG, Nürnberg. Die 1933 gegründete HANS KAPPL KG ist ein etablierter Dienstleister in der Druckvorstufe und in der Klischeeherstellung. Wie BIRKAN wurde es bisher als Familienunternehmen geführt, zuletzt von Johannes Singer, der sich im Zuge einer Nachfolgelösung zu diesem Schritt entschlossen hat.

BIRKAN wiederum plante bereits seit längerem den Ausbau von Dienstleistungen im Vorstufenbereich und kann seine strategische Weiterentwicklung mit der hundertprozentigen Übernahme der HANS KAPPL KG nun fortsetzen. Dieser wichtige Schritt erfolgt zwar in einem historischen Jahr – genau 90 Jahre nach Gründung des Vorgängerunternehmens Birkner & Kandlbinder OHG (1924) – zeichnete sich jedoch schon länger ab: Seit 2012 bietet das südbayerische Unternehmen, dessen Hauptgeschäftsfeld in der Konfektionierung und dem Vertrieb von Offset-Drucktüchern liegt, auch lasergravierte Flexo-Druckformen an.

Das vielversprechende Potenzial dieses neuen Segments lässt sich für BIRKAN durch die Integration des Hauses HANS KAPPL nun in bedeutendem Maße weiterentwickeln. “Ab sofort können wir unseren gemeinsamen Kunden alle Arten von Druckklischees wie auch Vorstufenleistungen anbieten. Wir werden uns mit HANS KAPPL ideal ergänzen”, so die Feststellung von BIRKAN-Geschäftsführer Mathias Klein. “Nun werden alle Bereiche der Druckformenherstellung, von Polymer bis Elastomer, abgedeckt.” Gleichzeitig ist die Zukunft des Hauses HANS KAPPL auf diese Weise gewährleistet.

Für die Kunden der HANS KAPPL KG ändert sich nichts: Die Ansprechpartner und der Sitz der Firma in Nürnberg bleiben unverändert erhalten. Es erfolgt lediglich eine Umwandlung in eine GmbH & Co. KG.


Mathias Klein, BIRKAN (links) und Johannes Singer, HANS KAPPL (rechts)

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Logo Hans Kappl KG